Freitag, 26. Januar 2018

[Film Friday] Wonder Woman

[Film Friday] Wonder Woman



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Allgemein

Titel: Wonder Woman
Originaltitel: Wonder Woman
Erscheinungsjahr2017
DrehbuchAllan Heinberg
RegiePatty Jenkins
Nach den Comics von: DC Extended Universe
Filmproduktion: Warner Bros
Laufzeitca. 135 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Darsteller: Gal Gadot, Chris Pine, Connie Nielsen, Danny Huston
Musik: Rupert Gregson-Williams
Bonusmaterial: Die Vision der Regisseurin: Diana in der Gegenwart
Sonstiges: 3 Auszeichnungen bei den Teen Choice Awards 2017
Genre: Fantasy, Comics
Ähnliche Filme: Justice League, Doctor Strange

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Worum geht's

"Vor ihrem Siegeszug als Wonder Woman wurde die Amazonenprinzessin Diana zu einer unüberwindbaren Kriegerin ausgebildet. Sie wuchs in einem abgelegenen Inselparadies auf - erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten erfährt sie von den fürchterlichen Konflikten im Rest der Welt. Daraufhin verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie die Bedrohung aufhalten kann. In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial ... und ihre wahre Bestimmung."



Darsteller

Gal Gadot: Spielt Wonder Woman alias Diana einfach wundervoll. Die perfekte Mischung aus Stärke, Erstaunen, Naivität, Hoffnung und Zuversicht. Sie lernt eine völlig neue Welt kennen und gibt trotz der grauenvollen Dinge, die sie sieht, nicht auf. Gal Gadot spielt diese Rolle wunderbar authentisch und emotional und sie sieht natürlich auch wirklich gut aus. Dennoch kann sie eben nicht nur durch Schönheit überzeugen, sondern schlicht durch Leistung. Ganz tolle Besetzung! 

Chris Pine: Spielt 



Zitate


"Du bist ein Mann...." - "Ja... sehe ich nicht wie einer aus?"

"Ich rette den heutigen Tag und du den Rest der Welt."

"Dir galt immer meine größte Liebe. Und heute gilt dir meine größte Sorge."

"Ich wollte immer die Welt retten. Diesen wunderschönen Ort. Doch je näher man kommt, desto deutlicher erkennt man die große Finsternis."



Meine Meinung

Diana wächst als einziges Kind auf Themyscira auf, einer Insel im Mittelmeer, die von dem Kriegervolk der Amazonen besiedelt ist. Als Tochter der Königin Hippolyta lässt sie sich nicht davon abhalten, von ihrer Tante Antiope das Kämpfen beigebracht zu bekommen. Eines Tages stürzt Steve Trevor, ein britischer Spion vor der Insel ab, weil er auf seiner Flucht vor den Deutschen abgeschossen wurde. Denn außerhalb von der sicheren Welt Themysciras befindet sich die Welt im Ersten Weltkrieg und damit kurz vor dem Zusammenbruch. Diana ist sich sicher, dass der Kriegsgott Ares dahinter steckt und will ihn aufhalten. Zusammen mit Steve macht sie sich auf den Weg nach London, freundet sich mit der Sekretärin Etta Candy an und gelangt mit einer kleinen Gruppe von Verbündeten an die Front in Belgien, um endlich ihr Ziel zu erreichen. 

Frauenpower Pur: Weibliche Superheldin, weibliche Regisseurin und viele weitere, starke und weibliche Charaktere, die wissen, wie man kämpft und sich nicht unterkriegen lassen. Für mich ist das ganz genau der Film, denn die Welt braucht: Weibliche Superheldin verpackt in einer Geschichte mit viel Emotionalität, Tiefgang - teilweise sogar philosophische Ansätze -, aber auch Action. Eine wundervolle Mischung! Man merkt dem Film auch ganz deutlich an, dass eine weibliche Regisseurin am Werk war, denn häufig sieht man einfach einen weiblicheren Blickwinkel: Nicht alles ist Gut oder Böse, es geht nicht um Ehre und Rache und Stärke, sondern um sehr viel mehr. Die Protagonistin ist nicht nur körperlich und charakterlich sehr stark, sondern zeigt auch sehr viel Mitgefühl.

Die Schauspieler sind allesamt sehr gut gewählt, insbesondere natürlich Gal Gadot. Sie zeigt Diana nicht nur von der starken, kämpferischen Seite, sondern auch sehr emotional und manchmal naiv. Als sie zum ersten Mal in die Welt der Menschen kommt, ist sie erstaunt, überrascht und bewundert alles - was natürlich zu sehr vielen amüsanten und lustigen Momenten führt, z.B. als sie der reinen Männerrunde ihre Meinung geigt oder die Sekretärinnen-Arbeit als Sklaverei bezeichnet. Dies schafft die Schauspielerin mit einer wundervollen Authentizität und zeigt somit viele verschiedenen Facetten der Figur, was sie trotz allem Superhelden-Daseins sehr menschlich und natürlich erscheinen lässt.
Aber auch Chris Pine kann wirklich überzeugen und sorgt für viel Witz und Humor. 

Die Effekte sind sehr stark und nicht allzu übertrieben, viele Actionszenen werden häufig in Slow Motion gezeigt, was an manchen Stellen etwas zu viel ist. 

Die Musik fügt sich wunderbar in den Film mit ein und unterstützt die Geschichte an genau den richtigen Stellen. 

Insgesamt einfach ein toller Film mit einer Superheldin in einem realen Kontext, tollen Effekten, tollem Soundtrack, einem genialen Cast und endlich, endlich, endlich: eine starke, weibliche Protagonistin, die nicht nur sexualisiert wird und gut aussehen muss, sondern die wirklich was drauf hat, sich nicht von einem Mann retten lassen muss und die Sache selbst in die Hand nimmt. Eine Frau, die kämpfen kann, ein großes und gutes Herz hat und einfach verdammt viel Power hat. Vermutlich wissen viele überhaupt nicht, wie einmalig das ist und wie wichtig, dass es so einen Film mit einem positiven, starken und weiblichen Rollenvorbild endlich einmal gibt. 



Fazit

Ein toller Film mit viel Action, aber auch Tiefgang, einer sehr starken, weiblichen Hauptrolle und einem grandiosen Cast. Volle Punktzahl für diesen starken Film voller Frauenpower! 


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