Sonntag, 15. September 2019

[DIY] Geburtstagskarte zum runden Geburtstag

[DIY] Geburtstagskarte zum runden Geburtstag


[Unbezahlte Werbung durch Markennennung]

Was ihr benötigt:

  • Weiße Grundkarte
  • Weißer Tonkarton
  • Stempel Stampin Up Beautiful You
  • Stempel Blumen
  • Stempel Dani Peuss Glückwunsch
  • Stanze Zahlen
  • Stanze Rechteck
  • Stempelfarbe Schwarz
  • Stempelfarbe Rosa und Mauve
  • Doppelseitiges Klebeband
  • 3D Foam Pads
  • Halbperlen, z.B. von Tedi
  • Schwamm
[DIY] Geburtstagskarte zum runden Geburtstag
[DIY] Geburtstagskarte zum runden Geburtstag

So gehts:

  • Stanzt ein Rechteck aus dem weißen Tonkarton aus.
  • Verteilt mit einem Schwamm Stempelfarbe in Rosa, Mauve u.ä. auf diesem Rechteck, bis euch das Ergebnis gefällt. Trocknen lassen. Dann mit doppelseitigem Klebeband auf die Grundkarte kleben.
  • Stanzt die gewünschte Zahl aus weißem Tonkarton aus. Klebt diese mit 3D Foam Pads auf das Rechteck. 
  • Motiv und Spruch mit schwarzer Stempelfarbe auf das farbige Rechteck stempeln. Blumen in derselben Farbe wie der Hintergrund aufstempeln. 
  • Mit Halbperlen verzieren. 

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Samstag, 14. September 2019

[Books] Adam Christopher - Finsternis (Die Wahrheit über Jim Hopper - die Vorgeschichte zur Erfolgsgeschichte)

[Books] Adam Christopher - Finsternis (Die Wahrheit über Jim Hopper - die Vorgeschichte zur Erfolgsgeschichte)


*Werbung / Rezensionsexemplar: Das Buch wurde mir kosten- und bedingungslos von RandomHouse und Penguin zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! 


Über das Buch


Titel: Finsternis  Originaltitel: Darkness on the Edge of Town 
Autor: Adam Christopher Übersetzer: Melike Karamustafa Verlag: Penguin 
Reihe: Stranger Things Prequels, Teil 2/x |
Preis: 15,00€ Genre: Krimi, Science-Fiction Format: Taschenbuch 
Seitenanzahl: 513 
ISBN: 978-3-328-10491-9 Original Erscheinungsdatum: 2019 Deutsches Erscheinungsdatum: 2019 |

Hier kaufen als BuchEBook oder Hörbuch

Sommer 1977: Es ist bereits der dritte Tote in Folge! In der brüllenden Hitze New Yorks treibt ein brutaler Serienmörder sein Unwesen, doch Detective Jim Hopper und seine Kollegin Delgado finden keinen Hinweis auf den Täter. Als ihnen unter zweifelhaften Umständen der Fall entzogen wird, beschließt Hopper, im Verborgenen weiter zu ermitteln. Schon bald befindet er sich inmitten von New Yorks berüchtigten Streetgangs und riskiert sein eigenes Leben. Aber gerade als er der Lösung des Falls näher zu kommen scheint, wird die Stadt von einem Stromausfall getroffen, der Hopper in tiefere Abgründe eintauchen lässt, als er je für möglich gehalten hat...

         

Erster Satz


"Jim Hopper stand vor dem Spülbecken, die Arme tief im heißen Seifenwasser versenkt, und versuchte, gegen das Lächeln anzukämpfen, das beim Anblick der dicken weißen Flocken vor seinem Küchenfenster an seinen Mundwinkeln zerrte."



Autor


"Adam Christopher wurde in Neuseeland geboren und lebt als Schriftsteller in Großbritannien. Sein Debütroman Empire State erhielt u.a. von der Financial Times die Auszeichnung als Buch des Jahres 2012. Ein Jahr später wurde Adam Christopher für den Sir-Julius-Vogel-Award als Bester neuer Künstler nominiert. Als großer Fan der Erfolgsserie Stranger Things erarbeitete er gemeinsam mit Netflix die Geschichte um Jim Hopper."



Cover und Titel


Das Cover ist schwarz, rot und orange und zeigt Hopper und Elfie. Das Cover wirkt stimmig und passt inhaltlich, ebenso wie der Titel, gut zum Buch.



Meine Meinung


Jim Hopper ist erstaunt, als Elfie mehr über seine Vergangenheit wissen will. Soll er ihr wirklich von seiner Zeit in New York erzählen, als er und seine Partnerin Delgado einen Serienmörder gesucht haben, der seltsame Ritualmorde an seinen Opfer beging, die keiner richtig nachvollziehen konnte? Da seine Adoptivtochter nicht locker lässt, erzählt er ihr seine Geschichte, die voller düsterer Gestalten, Straßengangs und Gefahren ist...



„Manchmal ... manchmal tun gute Männer schlimme Dinge. Manchmal ... haben gute Männer ... keine Wahl."
S. 496

Der Schreibstil des Autors ist einfach zu lesen und passt gut zu Hoppers Erzählweise. Im Laufe des Buches kann Adam Christopher gut Spannung aufbauen und auch die Charaktere kommen einem nahe. Insbesondere natürlich Jim Hopper, den ich auch in der Serie sehr mochte, lässt hier eine andere Seite von sich zeigen. Wir lernen Jim kennen, als seine Familie noch intakt und seine Tochter Sara am Leben war. Der ehrliche, ehrgeizige, aber auch etwas ungehobelte Polizist wächst einem von Seite zu Seite mehr ans Herz und es ist interessant, mehr über seine Vergangenheit zu erfahren. 

„Ein Held zu sein, ist vielleicht ganz nett oder auch ziemlich großartig, aber es sollte nicht der Grund sein, warum man bestimmte Dinge tut. Niemand sollte ein Held sein wollen. Stattdessen sollte man danach streben, das Richtige zu tun. Heldentum ist kein Job, Polizist sein schon."
S. 509


Immer wieder wird die Handlung in New York unterbrochen und man wechselt in Hoppers Hütte, in der er Elfie die Geschichte erzählt. Einerseits haben diese Sequenzen den Lesefluss etwas gestört, weil sie nicht wirklich etwas zum Geschehen beigetragen haben, andererseits war es auch schön, hier und da etwas von dem Serienliebling zu lesen. Die Charaktere werden gut dargestellt und haben durchaus Tiefe, was mir sehr gefallen hat.



„Ich glaube, Daddy kann jetzt schon anfangen vorzulesen. Bücher kann man nämlich immer lesen, nicht nur abends zum Schlafengehen.""
S. 513


Der Kriminalfall, den Hopper und Delgado lösen wollen, ist spannend und interessant, auch wenn man ständig erwartet, dass etwas Unnatürliches à la Demogorgon um die Ecke kommt. Wären die Sequenzen mit Elfie nicht, könnte es auch ein ganz normaler Krimi sein, daher kann man ihn auch gut verstehen, ohne dass man die Serie kennt. Insgesamt hat mir dieser Band sogar besser gefallen als Suspicious Mind, weil er etwas kurzweiliger und nicht ganz so langatmig ist, außerdem haben die Charaktere mehr Tiefe. 



Fazit


Ein netter Krimi, der einem Jim Hopper näher bringt und daher ein tolles Prequel ist. Der Kriminalfall ist spannend, die Charaktere haben Tiefe und es ist einfach schön zu sehen, wie der Polizist war, bevor seine Tochter starb. 



Sonntag, 8. September 2019

[DIY] Grußkarte zum Schulanfang: Mädchen mit Schultasche

[DIY] Grußkarte zum Schulanfang Mädchen mit Schultasche


[Unbezahlte Werbung durch Markennennung]

Was ihr benötigt:

  • Dunkelrote Grundkarte
  • Blaues Motivpapier
  • Kariertes Motivpapier
  • Weißer Tonkarton
  • Stempel Mädchen
  • Stempel Odernichtoderdoch ABC 
  • Stanze Kreis
  • Stempelfarbe Schwarz
  • Brush-Marker Winsor and Newton
  • Pro-Marker Winsor and Newton
  • Touchfive Marker
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Pailletten 
  • Stick It! Glue Pen

[DIY] Grußkarte zum Schulanfang Mädchen mit Schultasche
[DIY] Grußkarte zum Schulanfang Mädchen mit Schultasche

So gehts:

  • Stempelt das Mädchen auf weißen Tonkarton, trocknen lassen, colorieren und vorsichtig ausschneiden. 
  • Abwechselnd den Füller ebenfalls auf weißen Tonkarton stempeln, colorieren und rechteckig ausschneiden. 
  • Aus dem blauen Motivpapier einen Kreis ausstanzen.
  • Aus dem karierten Motivpapier ein Rechteck ausstanzen. 
  • Alles nacheinander auf die Grundkarte kleben. 
  • Das ABC auf die Grundkarte stempeln.
  • Mit Pailletten verzieren. 

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Samstag, 7. September 2019

[Books] Christine Féret-Fleury - Das Mädchen, das in der Metro las

[Books] Christine Féret-Fleury - Das Mädchen, das in der Metro las


[Unbezahlte Werbung durch Markennennung]

Über das Buch


Titel: Das Mädchen, das in der Metro las Originaltitel: La fille qui lisait dans le métro Autor: Christine Féret-Fleury Übersetzer: Sylvia Spatz Verlag: Dumont 
Preis: 18,00€ Genre: Roman Format: Gebunden Seitenanzahl: 172 
ISBN: 978-3-8321-9886-2 Original Erscheinungsdatum: 2017 Deutsches Erscheinungsdatum: 2018 |

Hier kaufen als Buch oder EBook 

Sobald Juliette in der Metro sitzt, flüchtet sie sich in die Welten ihrer Romane, oder sie beobachtet die Menschen um sich herum: die Dame mit dem Kochbuch, den Insekten-Experten, das Mädchen mit dem Schmöker. Als sie eines Tages beschließt, zwei Stationen früher auszusteigen, begegnet Juliette dem kauzigen Soliman, der glaubt, dass jedes Buch die Macht hat, ein Leben zu verändern.
         

Erster Satz


"Der Mann mit dem grünen Hut stieg immer in Bercy zu, immer an der vorderen Tür des Metrowagens, und genau siebzehn Minuten später stieg er durch dieselbe Tür in La Motte-Picquet-Grenelle wieder aus - und zwar an Tagen, an denen alles einer festen Ordnung folgte: Die Metro hielt und fuhr wieder an, dazu Signalgeräusche, metallisches Klappern."



Autor


"Christine Féret-Fleury arbeitete viele Jahre als Lektorin in einem großen französischen Verlagshaus, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Sie hat mehrere Jugendbücher und Erwachsenenromane verfasst, die prämiert und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden."



Cover und Titel

Ich liebe dieses Cover und ehrlich gesagt war dieses auch der Grund, dass ich das Buch unbedingt kaufen wollte. Perfekt für alle Bücherliebhaber, denn es zeigt Regale voller bekannter Bücher: Die Odyssee, Rebecca, Wer die Nachtigall stört und weitere. Es ist hauptsächlich Schwarz-Weiß und hat nur wenige Farbtupfer, dadurch wirkt es sehr stimmig und fällt zwischen all den kunterbunten Büchern auf. Cover und Titel passen hervorragend zum Inhalt des Buches. 



Meine Meinung


Auf dem Weg zur Arbeit sitzt Juliette in der Metro, in ihrer Tasche hat sie immer ein Buch, das auf sie wartet. Meistens liest sie allerdings gar nicht darin, sondern beobachtet die anderen Mitfahrer: den Mann mit dem Hut, der immer dasselbe Insektenbuch bei sich hat, die Frau mit dem Liebesroman, der regelmäßig Tränen über die Wange laufen und die Dame mit den Kochbüchern. Eines Tages trifft sie zufällig auf Soliman, der sie prompt als Bücherkurier einstellt. Juliette weiß nicht so genau, was sie erwartet, doch nie hätte sie diese Veränderung erwartet...



„Nichts ist im Leben ermutigend. Es ist an uns, dort Ermutigung zu finden, wohin unser Blick, unsere Begeisterung, unsere Leidenschaft, unser ... egal, was auch immer, uns lenkt."
S. 101


Der Schreibstil der Autorin ist recht gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind sehr lang, teilweise ziemlich kompliziert verschachtelt, sodass man am Ende oft nicht mehr wusste, was am Anfang des Satzes eigentlich los war. Außerdem hat man stellenweise das Gefühl, dass nur ein Buchtitel an den anderen gereiht werden - aber ohne wirklich die Lust darauf zu wecken, diese Bücher zu lesen. 



„Vielleicht habe ich ihn nicht wirklich gekannt. Sagen wir so, ich habe ein Buch gelesen, in dem er die Hauptfigur war - aber ist das nicht eine ausgezeichnete Art, um jemanden kennenzulernen? Vielleicht sogar die beste."
S. 99


Mit den Charakteren bin ich leider nicht wirklich wahrgenommen. Einzig Soliman konnte mein Interesse wecken - aber der war dann ja leider ziemlich schnell weg und hat keine größere Rolle gespielt. Juliette ist recht langweilig und ziemlich schrullig. Ihren Job kündigt sie, um sich vollständig auf das Überbringen von Büchern zu konzentrieren, was ja an sich eine nette Idee ist, aber nur funktioniert, weil sie nun mal geerbt hat. Die Glückliche. Außerdem hortet sie unendlich viele Bücher, die sie auf Flohmärkten kauft, und die sie, wie sie selbst zugibt, niemals lesen wird. Aber warum? Das Buch vermittelt doch eigentlich die Idee, dass jedes Buch den richtigen Besitzer finden kann und soll... Der Gedanke, dass durch Juliette jedes Buch ein Zuhause hat ist ja ganz nett, aber ist es für ein Buch wirklich ein Zuhause, wenn es niemals gelesen werden wird?
Insgesamt fehlt sowohl den Charakteren als auch der Handlung an sich Tiefe. 



„Das Problem, meine Kleine, liegt nicht darin, wie er sie ausgewählt, sondern nach welcher Ordnung er sie sortiert hat. Und auf welche Weise die Bücher sich ihrerseits auf die Reise gemacht haben."
S. 98


Dennoch ist das Buch nicht nur schlecht. Wenn man zwischendurch eine unaufgeregte Lektüre benötigt, die man mit rosaroter Brille lesen möchte, dann ist es ganz nett. Mir hat es auf meiner Bahnfahrt von Hamburg nach München recht gut die Zeit vertrieben. Außerdem hat mir der Schluss des Buches wirklich sehr gut gefallen. 



Fazit


Ein Buch, mit dem ich leider nicht richtig warm geworden bin. Handlung und Charaktere sind zu flach und etwas zu unspannend, außerdem ist der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Eine Zeitvertreib-Lektüre für Stunden, in denen man nichts Spannendes lesen möchte. 



Freitag, 6. September 2019

[Film Friday] Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel

[Film Friday] Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel


[Unbezahlte Werbung durch Markennennung]


Allgemein

TitelMother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel
OriginaltitelMother's Day
Erscheinungsjahr2016
DrehbuchTom Hines 
Regie: Garry Marshall
FilmproduktionDiamond Pictures 
Laufzeitca. 113 Minuten
FSK: ab 0 Jahren
Darsteller: Jennifer Aniston, Kate Hudson, Julia Roberts, Jason Sudeikis, Britt Robertson, Shay Mitchell, Jack Whitehall
Musik: John Debney
Bonusmaterial: Gag Reel, Interviews
Genre: Komödie
Ähnliche Filme: Book Club, Valentinstag, Liebe zu Besuch, Bad Moms

Kaufen? DVDBluRay


Worum geht's

"Mal verzaubert sie uns, mal bringt sie uns zum Lachen und dann wieder zum Weinen. Und ohne sie wäre alles nichts. So wie für Sandy, die seit Jahren von Henry geschieden ist, aber irgendwie immer noch hofft, dass er zu ihr zurückfindet. Oder Jesse und Gabi, die ihren Eltern schon seit Jahren verheimlichen, dass Jesses Mann Russell Inder und Gabis Partner Max gar kein Mann ist. Bradley wiederum versucht, seit dem Tod seiner Frau als "Mister Mom" bei seinen Teenietöchtern zu punkten. Aus Mirandas Leben scheint die Liebe vollkommen verschwunden zu sein. Doch egal ob Stiefmutter, Karrieremutter oder Jungmutter, alle verbindet die Liebe mit ihren Irrungen und Wirrungen und chaotischen Folgen, die das Leben so richtig lebenswert machen."



Zitate


"Ihr Ex hat wieder geheiratet. Quasi eine 12-jährige."

"Egal, was zwischen uns war, du bist und bleibst meine Mutter."



Meine Meinung

Liebe kann ziemlich kompliziert sein. Und das Muttersein ebenfalls. Sandy ist geschieden, hofft aber immer noch auf eine Reunion mit ihrem Ex, Jesse verheimlicht ihren Eltern ihren indischen Ehemann, während ihre Schwester Gabi ihr großes Geheimnis wahrt, dass sie lesbisch ist, Bradley versucht seit dem Tod seiner Frau den Töchtern Vater und Mutter zugleich zu sein, Kristin ist zwar junge Mutter, hat aber panische Angst davor, zu heiraten und Miranda glaubt nicht mehr an die Liebe. 

Was als erstes auffällt, ist die Starbesetzung. Julia Roberts, Jennifer Aniston, Kate Hudson und so viele andere, namhafte Darsteller - kann dieser Film schlecht sein? In diesem Fall zum Glück nicht. Denn die Story ist witzig, hat aber auch ein bisschen Tiefgang, strotzt vor Klischees, die aber oftmals liebevoll auf die Schippe genommen werden und bietet eine sympathische und charmante Unterhaltung. 

Natürlich ist dieser Film etwas oberflächlich und etwas seicht und nicht allzu spannend - ein typischer Unterhaltungsfilm eben. Ein Film, der perfekt für einen gemütlichen Abend ist, an dem man einfach Lust auf etwas zum Lachen und Träumen hat. 



Fazit

Eine schöne, amüsante Unterhaltungskomödie, die Spaß macht und viel Herz zeigt. 


Sonntag, 1. September 2019

[DIY] Grußkarte zum Schulanfang: ABC!

[DIY] Grußkarte zum Schulanfang ABC!


[Unbezahlte Werbung durch Markennennung]

Was ihr benötigt:

  • Weiße Grundkarte
  • Gelber Tonkarton
  • Weißer Tonkarton
  • Stempel PPStamps
  • Stanze ABC-Frame
  • Stanze Etikett
  • Embossing-Folder Punkte
  • Stempelfarbe Schwarz
  • Stempelfarbe Gelb
  • Bunte Knöpfe
  • Farbiges Band
  • Doppelseitiges Klebeband
  • 3D Foam Pads
  • Stick It! Glue Pen
[DIY] Grußkarte zum Schulanfang ABC!

[DIY] Grußkarte zum Schulanfang ABC!

So gehts:

  • Den Spruch auf weißen Tonkarton stempeln, trocknen lassen, dann als Etikett ausstanzen und mit einem Schwamm und gelber Stempelfarbe bearbeiten. Ein buntes Band durchfädeln und verknoten.
  • Stanzt aus weißem Tonkarton den ABC-Frame aus.
  • Schneidet den gelben Tonkarton so zurecht, dass er etwas kleiner als die Grundkarte und etwas größer als das Stanzteil ist. Prägt diesen mit einem Pünktchen-Prägefolder und klebt ihn dann auf die Grundkarte.
  • Das Stanzteil vorsichtig mit Hilfe des Glue Pens auf den gelben Tonkarton kleben. 
  • Das bestempelte Etikett ebenfalls befestigen.
  • Mit bunten Knöpfen verzieren. 

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Samstag, 31. August 2019

[Books] Erin Morgenstern - Der Nachtzirkus

[Books] Erin Morgenstern - Der Nachtzirkus


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Über das Buch



Titel: Der Nachtzirkus Originaltitel: The Night Circus Autor: Erin Morgenstern Übersetzer: Brigitte Jakobeit | Verlag: Ullstein 
Preis: 19,90€ Genre: Fantasy Format: Gebunden Seitenanzahl: 46 
ISBN: 978-3-550-08874-2 Original Erscheinungsdatum: 2011 Deutsches Erscheinungsdatum: 2012 |

Hier kaufen als BuchEBook oder Hörbuch

Er kommt ohne Ankündigung und hat nur bei Nacht geöffnet: der Cirque des Rêves - Zirkus der Träume. Um ein geheimnisvolles Freudenfeuer herum scharen sich fantastische Zelte, jede eine Welt für sich, einzigartig und nie gesehen. Doch hinter den Kulissen findet der unerbittliche Wettbewerb zweier verfeindeter Magier statt. Sie bereiten ihre Kinder darauf vor, zu vollenden, was sie selber nie geschafft haben: den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Doch als Celia und Marco einander schließlich begegnen, geschieht, was nicht vorhergesehen war: sie verlieben sich rettungslos ineinander. Von ihren Vätern unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen sie verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafte Welt, die für immer unterzugehen droht.
         

Erster Satz


"Der Zirkus kommt überraschend."


Autor


"Erin Morgenstern ist bildende Künstlerin und Autorin Sie lebt mit zwei Katzen in Salem, Massachusetts. Der Nachtzirkus ist ihr erster Roman Er stand monatelang auf der Bestsellerliste der New York Times, und die Übersetzungsrechte wurden in 33 Länder verkauft. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung."



Cover und Titel


Das Cover ist schwarz, weiß und rot, neben der Farbgebung ist auch auffällig, dass es sowohl matte als auch glänzende Elemente gibt. Das Bild zeigt eine Hand, auf der ein Zirkus zu sehen ist. Cover und Titel passen hervorragend zum Inhalt des Buches. 



Meine Meinung


London im 19. Jahrhundert. Die beiden großen Zauberer Prospero und Alexander haben eine langjährige Fehde am Laufen, die bisher keiner von beiden für sich gewinnen konnte. Doch mit dem Auftauchen von Prosperos Tochter Celia wendet sich das Blatt und die beiden Magier beginnen einen neuen Anlauf: Beide bilden einen Schüler aus, die dann in einem Wettstreit endlich klären sollen, wer von ihnen der bessere und größere Zauberer ist. Doch Celia und Marco, die während dieses Spiels einen schier unmöglichen Zirkus erschaffen, der nur nachts erscheint und unendlich viele Zelte aufweist, haben andere Pläne für ihre Zukunft...



„Die Leute sehen, was sie sehen wollen. Und in den meisten Fällen sehen sie das, was man ihnen sagt."
S. 35

Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert und bildhaft, aber auch kurz und abgehackt. Das ist teilweise sehr schön zu lesen, da man sich den Zirkus und die Figuren so sehr gut vorstellen kann, allerdings führt es auch zu einigen langatmigen Stellen. 



„Die schönsten Freuden sind immer die, mit denen man nicht rechnet."
S. 163


Die Story hat mich teilweise sehr an "Das Böse kommt auf leisen Sohlen" von Ray Bradbury erinnert. Allerdings schafft es die Autorin dennoch, etwas eigenständiges zu erschaffen. 
Die Handlung ist originell, aber auch sehr verwirrend, weil es so viele verschiedene Handlungsstränge gibt. Es gibt Zeitsprünge, diverse Perspektiven und so viele Charaktere, dass man sie kaum noch auseinanderhalten kann. Man muss sich oft sehr stark konzentrieren, um zu verstehen, in welcher Zeit und bei welchen Figuren man sich befindet, was vorher, nachher und gerade passiert etc. Das fand ich manchmal sehr anstrengend und konfus. Die Liebesgeschichte fand ich dann wiederum sehr schön, allerdings war sie eigentlich eher eine Nebenhandlung - ganz anders, als der Klappentext es suggeriert. Da hat einfach so viel gefehlt, um die wirkliche Stimmung zwischen den beiden einzufangen! 



„Dir bleibt nicht viel Zeit, bis die Sonne unvermeidlich aufgeht, und du stehst vor der schwierigen Frage, wie du die übrigen Minuten der Nacht am besten verbringst Solltest du noch ein letztes Zelt besuchen? Eines, in dem du schon warst und das du besonders gut fandest, oder ein unerforschtes, das ein Rätsel bleibt? Die Nacht, die dir noch vor Stunden endlos vorkam, zerrinnt dir jetzt zwischen den Fingern, wird zur Vergangenheit und schiebt dich in Richtung Zukunft."
S. 458


Es ist interessant und schön zu lesen, wie der Zirkus entstanden ist und welche Ideen Celia und Marco für die neuen Zelte haben - man würde gerne mal selbst durchschlendern. Andererseits fehlt irgendwie etwas Tiefgang, die Liebesgeschichte der beiden kommt zu kurz und die Zeitsprünge sind oftmals sehr verwirrend. Eine Hommage an die Fantasie. Aber stellenweise eine anstrengende Hommage. 



Fazit


Einerseits hat mir das Buch gut gefallen, andererseits auch überhaupt nicht. Die Zeitsprünge kommen zu plötzlich und sind zu verwirrend, außerdem wird dadurch nur wenig Spannung aufgebaut. Die Beschreibungen des Zirkus hingegen sind wunderschön zu lesen und man würde ihn gerne live erleben. 


Freitag, 30. August 2019

[Film Friday] The Hate U Give

[Film Friday] The Hate U Give


[Unbezahlte Werbung durch Markennennung]


Allgemein

TitelThe Hate U Give
OriginaltitelThe Hate U Give
Erscheinungsjahr2018
DrehbuchAudrey Wells
Regie: George Tillmann Jr.
Nach dem Buch von: Angie Thomas
Filmproduktion: Fox 2000 Pictures
Laufzeitca. 128 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Darsteller: Amandla Sternberg, Regina Hall, Russell Honrsby, K.J Apa
Musik: Dustin O´Halloran
Bonusmaterial: Audiokommentar, Featurettes 
Sonstiges: Prädikat besonders wertvoll
Genre: Drama
Ähnliche Filme: Blackkklansman, White Boy Rick, Beale Street, Green Book

Kaufen? DVDBluRayBuch


Worum geht's

"Die Verfilmung des Romanbestsellers The Hate U Give von Angie Thomas erzählt die Geschichte von Starr Carter, die ein Leben in zwei verschiedenen Welten führt. Sie besucht eine Privatschule, mit weißen privilegierten Mitschülern, wohnt aber in einem armen Schwarzenviertel. Dieses wackelige Gleichgewicht wird endgültig zerstört, als Starrs Kindheitsfreund vor ihren Augen von einem weißen Polizisten erschossen wird. Starr gerät zwischen die Fronten und muss sich entscheiden für das Richtige einzustehen."



Zitate


"In die Highschool geht man, um verprügelt, high oder schwanger zu werden. Da gehn wir nicht hin."

"Wir leben in einer komplizierten Welt."

"Es geht dabei nicht nur um Khalil. Es geht um Schwarze, es geht um Arme, um alle, die ganz unten sind!"

"Lass nicht zu, dass man dich zum Schweigen bringt."


Meine Meinung

Starr lebt in zwei Welten: Sie geht auf eine Privatschule mit hauptsächlich weißen Mitschülern und lebt in einem schwarzen "Ghetto". Als ihr Freund Khalil von einem weißen Polizisten erschossen wird, obwohl er unbewaffnet war, kollidieren ihre beiden sorgsam getrennten Welten. Als einzige Zeugin der Tat steht sie nun vor der Wahl, zu schweigen oder laut zu werden...

Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und kann es nur jedem empfehlen! Umso gespannter war ich natürlich, wie sie die Geschichte im Film umgesetzt haben. Kurz und knapp: ich bin absolut zufrieden!

Die Schauspieler sind ohne Ausnahme gut gewählt und können vollends überzeugen, insbesondere natürlich Amandla Sternberg als Starr. Doch auch Anthony Mackie und Russell Honrsby zeigen, was sie können. 

Die Verfilmung hält sich sehr stark an das Buch, was mir sehr gut gefallen hat. Insbesondere am Ende wurde eine Szene geändert, diese passt aber hervorragend in den Film und fällt nicht negativ auf - im Gegenteil! THUG wird hier noch einmal ganz deutlich dargestellt. 

Die Story ist super erzählt, hat ein hohes Tempo und viel Inhalt. Die Handlung ist (leider) sehr aktuell und genau deswegen umso wichtiger.  

Gefehlt hat mir der latente Alltagsrassismus von Starrs Freundin Hailey, der im Film leider nur ansatzweise zu sehen ist. Hier war das Buch deutlich konkreter und hat viel mehr gezeigt, mit welchen Klischees und alltagsrassistischen Kommentaren POC täglich zu kämpfen haben. 

Fazit

Ein Film, den JEDER gesehen haben sollte!