Freitag, 24. Februar 2017

[Film Friday] London Has Fallen

[Film Friday] London Has Fallen




Allgemein

Titel: London Has Fallen
Originaltitel: London Has Fallen
Erscheinungsjahr2016
DrehbuchCreighton Rothenberger
RegieBabak Najafi
FilmproduktionUniversal Pictures 
Laufzeitca. 99 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Darsteller: Gerard Butler, Aaron Eckhart, Morgan Freeman, Charlotte Riley
Genre: Action

KaufenDVDBluRaySoundtrack


Worum geht´s?

"Nach dem überraschendem Tod des britischen Premierministers ist seine Beerdigung ein Pflichttermin für alle Staatsoberhäupter. Selbstverständlich nimmt auch US-Präsident Benjamin Asher daran teil, begleitet von seinem Leibwächter Mike Banning. Doch was als die bestgeschützte Veranstaltung auf dem Planeten beginnt, entwickelt sich schnell zu einem tödlichen Hinterhalt. Nur mit knapper Not kann Banning das Leben des US-Präsidenten schützen und mit ihm in den Londoner Untergrund fliehen. Doch die Hintermänner der Verschwörung verlangen seine Auslieferung und nehmen die britische Hauptstadt ins Visir. Während Vizepräsident Trumbull versucht, das gnadenlose Ultimatum hinauszuzögern, nimmt Banning den Kampf auf..."

Zitate

"Jeden Tag der selbe blöde Witz. Wie kommen Sie bloß auf so was?"

"Das Wichtigste ist: Niemals kritisieren, nur ermutigen. Das versuche ich meinem Sohn zu vermitteln. Finde was, das dir am Herzen liegt und knie dich voll rein. Das und die goldene Regel. Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst." 

"Ich lass mich nicht zu Propagandazwecken hinrichten!"




Meine Meinung

London Has Fallen ist der Nachfolger von Olympus Has Fallen, den ich jedoch nicht kenne. Dennoch kommt man Problemlos mit, da die Geschichte eigenständig ist und sich nicht ständig auf den vorigen Film bezieht. 
Besonders Gerard Butler als Mike Banning kann sehr überzeugen, die Rolle scheint einfach perfekt für ihn zu sein. Doch auch die anderen Schauspieler können sich sehen lassen. Gelungene Actionszenen gibt es zu Genüge, die Effekte sind auf hohem Niveau und auch an Witz fehlt es nicht. Die Story hat durchaus einige Logiklücken, über die man jedoch hinwegsehen kann. Außerdem sollte man den Film nicht allzu tiefgründig interpretieren, denn dafür ist der Film nicht gedacht. Es gibt sicherlich einige "Aufreger", über die man sich echauffieren könnte (z.B. dass natürlich nur der US-Präsident ums Überleben kämpft, alle anderen sind längst Geschichte... Hatten halt keine Personenschützer à la Banning...), aber ich persönlich konnte das außen vorlassen und mir einfach einen schönen, actionreichen Abend machen. Und immerhin gibt es auch Bemühungen, das Motiv der Täter zu erklären. Besonders angenehm fand ich, dass die "Religion" mal nicht der vermeintliche Auslöser war, sondern sich hier wirklich Gedanken gemacht wurde. Das hier angesprochene Motiv kann man nachvollziehen und auch als Kritik an der USA verstehen - natürlich nur in geringem Umfang, aber immerhin. Wie üblich findet man natürlich auch hier starken USA-Patriotismus, jedoch auf erträglichem Niveau. 
Die zynischen Aussagen insbesondere von Gerard Butler aka Mike Banning haben mir super gefallen. Natürlich darf man hier Realität nicht mit Film vergleichen oder die realen Ereignisse zu sehr vor Augen haben, denn damit hat der Film natürlich wenig zu tun. Trennt man beides jedoch voneinander, bekommt man einen ironischen, witzigen und aufwändigen Actionfilm, der Spaß macht, aber auch etwas zum Nachdenken anregt. 


Fazit

Ein humorvoller, ironischer, zynischer, actionreicher Film mit einem tollen Gerard Butler und anderen genialen Schauspielern. Die Story ist teils etwas flach und die Logik lässt manchmal etwas zu wünschen übrig, aber insgesamt ein sehr gelungener Film. 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen