Freitag, 30. Juni 2017

[Film Friday] Willkommen im Hotel Mama


[Film Friday] Willkommen im Hotel Mama


Allgemein

Titel: Willkommen im Hotel Mama
Originaltitel: Retour chez ma mère
Erscheinungsjahr2016
DrehbuchHector Cabello Reyes, Éric Lavaine
Regie: Éric Lavaine
FilmproduktionAlamoda Film 
Laufzeitca. 88 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Darsteller: Alexandra Lamy, Josiane Balasko, Mathilde Seigner
Genre: Komödie

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Worum geht's

"Die temperamentvolle Jacqueline genießt ihr komfortables Leben als Witwe in einer beschaulichen Stadt in der Provence. Als ihre 40-jährige Tochter Stéphanie von heute auf morgen Job und Wohnung verliert, nimmt Jacqueline sie natürlich wieder bei sich auf. Allerdings wirbelt das liebe Töchterlein nicht nur ihren Alltag gehörig durcheinander, sondern macht es ihr auch reichlich schwer, sich weiter unbemerkt mit ihrem geheimen Liebhaber Jean zu treffen. Fortan ist reichlich Einfallsreichtum gefragt, um den neugierigen Fragen ihrer Tochter aus dem Weg zu gehen, was schon bald für wilde Spekulationen und so manche komische Verwechslung sorgt. Als Jacqueline beschließt, Jean ihren Kindern bei einem äußerst turbulenten Abendessen endlich vorzustellen, ist das Familienchaos perfekt."


Darsteller

Josiane Balasko: Spielt die Mutter Jacqueline und macht das absolut hervorragend. Sie rettet sozusagen den gesamten Film, denn ihre Situationskomik lässt einen lachend zurück. Sie ist verliebt und wundervoll zerstreut, wirkt in manchen Situationen beinahe jung, in anderen dann wieder wie die typische "ältere Lady", etwas weltfremd. Eine hervorragende Darbietung! 

Alexandra Lamy: spielt die frisch arbeitslose Tochter Stéphanie. Sie wirkt dabei in manchen Situationen hilflos, in anderen etwas überheblich oder naiv. Insgesamt eine gute Leistung.



Zitate


"gmail!" - "Was sagst du? Mehl?"

"com" - "Komm?" - "com!" - "Wie jetzt, du sagtest komm! Wohin???"

"Ich weiß nicht, wie das läuft... ich bin ein bisschen neu in der Arbeitslosen...branche..."

  


Meine Meinung

Stéphanie ist 40 und mittlerweile arbeitslos. Aus finanzieller Not zieht sie zurück zu ihrer Mutter Jacqueline, eine temperamentvolle Witwe, die ihr Leben genießt. Doch das stellt das Leben der Familie ganz schön auf den Kopf, denn Jacqueline muss ihren heimlichen Liebhaber verheimlichen und Stéphanies Geschwister halten ganz und gar nichts davon, dass ihre Schwester wieder zuhause wohnt... 

Der Film ist eine typische französische Komödie mit viel Witz und Charme. Die Mutter ist einfach hervorragend und bringt einen viele Male zum Lachen. Die Story ist gefüllt mit verbalem Schlagabtausch und einem Schuss Sozialkritik, hat aber auch durchaus ihre Schwächen. Die plötzlich verarmte Stéphanie und ihre zickigen Geschwister - das alles erscheint etwas dünn und aufgesetzt. Viele Situationen lassen einen durchaus schmunzeln oder auch lachen, andere hingegen lassen einen nur fassungslos den Kopf schütteln. 

Szenen, wie die, in der die Tochter der Mutter eine E-Mail-Adresse einrichten will, lassen einen lachend zurück, weil man das selbst genau so mit der eigenen Mutter erlebt hat. Jedoch vermisst man innerhalb des Filmes dann doch die Leichtigkeit, die man aufgrund des Trailers erwartet. Insgesamt ein ganz netter Film, denn man sich ansehen kann. 



Fazit

Nett und teilweise wirklich amüsant, hat jedoch auch durchaus seine Längen und wirkt an manchen Stellen zu übertrieben und zu aufgesetzt. Gerade die Situationen mit den Geschwistern konnte ich nicht nachvollziehen. Eine nette, französische Komödie, die ich jedoch kein weiteres Mal ansehen muss... 





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