Donnerstag, 27. August 2015

[Films] Into the White



Allgemein

Titel: Into the White
Originaltitel: Into the White
Erscheinungsjahr2012
Drehbuch: Ole Meldgaard, Dave Mango
Regie: Petter Naess
Filmproduktion: Capelight
Laufzeitca. 104 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Krieg

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Film Review Into the WhiteFilm Review Into the White

Worum geht´s?

"Während 1940 der Zweite Weltkrieg tobt schießen sich über der rauen Wildnis Norwegens britische und deutsche Kampfpiloten gegenseitig vom Himmel und müssen in den schneebedeckten Bergen notlanden. Um Schutz vor einem aufziehenden Schneesturm zu suchen, treffen die beiden Besatzungen zufällig in einer abgelegenen Jagdhütte aufeinander. Die verfeindeten Parteien merken schnell, dass Zusammenhalt Not tut, damit ihnen das schützende Dach nicht über den Köpfen zusammenbricht. Obwohl der Krieg sie zu Widersachern macht, fällt es schwer, die Feindschaft aufrechtzuerhalten."

Darsteller

David Kross, Stig Henrik Hoff, Florian Lukas, Lachlan Nieboer und Rupert Grint - das sind die Schauspieler des Filmes. Außer von Rupert Grint habe ich noch von keinem der anderen Schauspieler gehört, überzeugen konnten mich am Ende aber ausnahmslos alle! Die Schauspieler der deutschen Seite sind gut gewählt und kommen sehr authentisch rüber, ebenso die beiden der englischen Seite. Beide bedienen so manches Klischee, ohne zu übertreiben, und spielen durchgängig überzeugend. 

Meine Meinung

Warum ich den Film gekauft habe? Wegen Rupert Grint, klar. Und ich bin froh darüber, dass ich ihn mir gekauft habe. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, was das ganze noch spannender und besser macht, wie ich finde. Eines darf man jedoch nicht erwarten: einen Kriegsfilm mit viel Action. Denn darum geht es nicht. Man merkt, dass der Film mit niedrigem Budget produziert wurde, denn die einzige Kampfszene, die in dem Film vorkommt - als die beiden Kampfjets sich gegenseitig abschießen - wird nur als Schatten gezeigt. Und im Rest des Filmes geht es nicht um den Frontkrieg, sondern um Zwischenmenschliches. Es geht darum, wie zwei Fronten aufeinanderprallen - abseits von den eigentlichen Fronten. Wie zwei verfeindete Parteien voneinander abhängig werden, sich gegenseitig helfen müssen um zu überleben. Und wie sie irgendwann merken, dass sie die anderen mögen. Wie sie Freunde werden. Obwohl sie sich doch eigentlich hassen müssten. Und wie sie anfangen, den Krieg in Frage zu stellen. 


Ein Film über Vorurteile und zwischenmenschliches Miteinander. Über Freundschaft und Überwinden von Problemen. 

Die Story ist wundervoll und bewegend erzählt, jedoch ohne Action. Mein Freund ist eingeschlafen, ich fand den Film jedoch weder langweilig noch langatmig. Man darf eben keine Kämpfe erwarten, darum geht es hier nicht. Die Schauspieler sind toll gewählt und sind sehr authentisch. Oft genug musste ich lachen und oft genug weinen, denn in dieser abstrusen Situation von einer deutschen und einer britischen Seite auf engstem Raum ergeben sich viele komische Situationen und wie im Krieg so üblich leider auch viel trauriges. 

Fazit

Ein absolut wundervoller Film über Menschen. Freundschaften. Vorurteile und das Überwinden derselbigen. Über den Krieg abseits vom Krieg. Eben über alles Zwischenmenschliche. Die Story ist einfühlsam und berührend erzählt mit wundervoll gewählten Schauspielern. Dabei wird es nie langweilig, es gibt einiges zu lachen und einiges zu weinen. Dass das ganze auf wahren Begebenheiten beruht ist noch ein Pluspunkt. Für alle, die kein Action erwarten ist das ein absolut empfehlenswerter Film. 




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